Ich liebe Filme
Seit ich vor ein paar Tagen zufällig bei den Fünf Filmfreunden über einen Hinweis zur Betaversion der Filmbewertungs / -empfehlungs Seite Moviepilot stolpern durfte, bin ich fleissig am Bewerten.
Das Konzept der Seite ist die Erstellung individuell zugeschnittener Filmempfehlungen. Hierzu muss man erstmal selbst tätig werden und einem bekannte Filme bewerten. Diese Bewertungen werden dann in einem zweiten Schritt mit den Profilen ander Mitglieder verglichen. Von denen, welche eine hohe Übereinstimmung mit meinen Angaben aufweisen, wird dann wiederums eine Wertung für mit unbekannte Filme errechnet. Et voilá ich bekomme meine persönlichen Filmempfehlungen.
Puh ich war noch nie gut im erklären… wenn ihr verstehen wollt was ich mein, lest einfach nochma bei den Fünf Freunden nach.
Nun auf jeden Fall funktioniert das bei mir bislang ganz gut und ich kann euch nur empfehlen auch mal vorbei zu schauen. Natürlich hat das auch nen netten Nebeneffekt für mich, denn wenn ich mit meinem mathematisch statistischen Verständnis nich ganz falsch liege, müssten mit jeder zusätzlichen Bewertung das System und somit auch meine Empfehlungen besser werden ;)
So ganz ohne Kritik komme ich aber doch nich aus. Vielleicht hab ich ja sogar das Glück und einer der Macher stolpert hier vorbei und ich kann mir meine fest geplante Feedback-Mail sparen:
Eine Skala mit 20 Ausprägungen find ich definitiv zu viel. Wenn ich mich nich total täusch, wurden wir bei uns an der Uni auch darauf getrimmt maximal 10er Skalen zu verwenden (leider finde momentan keine Literatur dazu). Kann denn wirklich jemand einen Unterschied zwischen zwei Filmen von 5.5 und 6 begründen?
Meiner Ansicht ist das zu fein: Einerseits kann ich mir so nur schwer merken wie ich vorher vergleichbare Filme bewertet hatte (”war das nun ne 1 oder ne 1.5″) noch weis ich was ich mit den 0.5 wirklich Aussagen könnte. Meine Unterscheidungen in dem Zwischenbereich sind demnach entweder willkürlich oder zufällig. Die Einschränkung auf ganze Schritte würde nur geringfügig weniger reele Informationen enthalten und die Bedienung vereinfachen.

Achso und nochwas: ich fordere ein anderes Cover für “Mikrokosmos - Das Volk der Gräser”. Ich denk die ganze Zeit ich dürfte nun endlich Tim Burtons “The Nightmare Before Christmas” bewerten ;)